Usbekische Küche
Die usbekische Küche ist sehr abwechslungsreich, es gibt mehr als tausend Gerichte. Typisch für die Usbekische Küche sind Suppen wie Shoʻrva und Naryn, Bachor (Salat) und die Hauptgerichte Plov oder Manti als auch Laghman – was sowohl als Hauptgericht als auch als Nachspeise gereicht wird – und Halva.
Das Nationalgericht des Landes ist das Reisgericht Plow, das in jedem Landesteil verschiedenartig zubereitet wird und von dem es mehr als 500 Zubereitungsarten gibt.
Grundnahrungsmittel sind vor allem Reis und Brot. Als Brot wird vor allem das Fladenbrot verzehrt, das noch heute auf traditionelle Weise an den Innenwänden eines großen Tonofens gebacken wird. Wie in anderen muslimischen Ländern auch, wird viel Kebap und Sesam gegessen.
Die Herkunft der verschiedenen usbekischen Gerichte, lässt sich teilweise mehrere Jahrhunderte zurückverfolgen. Daher lassen sich die, auch noch heute üblichen, traditionellen Rituale beim Zubereiten der Speisen erklären.
Getränke
- Grüner Tee: In Usbekistan wird das ganze Jahr vor allem grüner Tee in Teehäusern, genannt Choyxona, getrunken.
- Ayran: Im Sommer dagegen werden Ayran, ein gekühlter Yoghurt, und Fruchtsäfte bevorzugt.
- Wein: Alkoholische Getränke finden keinen großen Zuspruch, außer Wein, von dem, für ein überwiegend muslimisch bevölkertes Land, ausgesprochen viel getrunken wird. Die meist getrunkenen Weine in Usbekistan sind Gulyakandoz, Shirin, Cabernet, und der Aleatiko.
- Bier: Bier wird meist importiert, wie beispielsweise das bekannte Baltika oder Heineken. In Usbekistan wird aber auch gebraut. In Taschkent Sarbast, in Samarkand Alt stadt und Pulsar, in Buchara Bucharapivo und Azia und in Navoiy Istiqlol.
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