Arctic Circle Trail

Der Arctic Circle Trail ist ein 170 Kilometer langer Fernwanderweg an der Westküste Grönlands. Er verläuft ca. hundert Kilometer nördlich des Polarkreises und verbindet die Stadt Sisimiut mit dem nahe am Inlandseis gelegenen Kangerlussuaq (internationaler Flughafen).

  • Im Sommer ist der Arctic Circle Trail zwischen Mitte Juni und Mitte September schneefrei.
  • Bis Ende April liegt Schnee.
  • Der Trail ist in neun bis vierzehn Tagen gut zu wandern.
  • Es besteht keine Möglichkeit auf dem Arctic Circle Trail, unterwegs Lebensmittel zu kaufen.
  • Eine südlichere Variante führt über das Fischerdorf Sarfannguit, wo es auch einen Lebensmittelladen gibt. Dieser Weg wird jedoch nicht mehr empfohlen, da er durch ein wichtiges Rentier-Jagdgebiet führt.
  • An dieser Stelle hat der grönländische Küstenstreifen die größte Ausdehnung.
  • Im Frühjahr findet in der Gegend des Arctic Circle Trails immer das Arctic Circle Race statt.

Von Kangerlussuaq folgt der Arctic Circle Trail der Straße bis zur Forschungssiedlung Kellyville. Hier beginnt erst der eigentliche Arctic Circle Trail. Er verläuft nun parallel zum Fjord ca. 50 km bis zur ersten Hütte Katiffik am Ufer des Amitsorsuaq. Es besteht die Möglichkeit, diesen See mit zurückgelassenen Kanus zu überqueren.

Alternativ führt die Trekkingroute am Rande des 25 Kilometer langen Sees entlang. Vier Kilometer vor dem westlichen Ende befindet sich das Canoucentre, eine ehemals bewirtschaftete Hütte. Die nächsten 40 Kilometer bis zum Ittineqtal wird die Landschaft immer hügeliger. Über den Ittineq (Ole’s Lakseelv) ist 2008 eine Brücke gebaut worden, sodass die Überquerung kein Problem mehr darstellt. Die Brücke befindet sich 3 km westlich der ehemaligen Furt. Der Weg führt nun weiter in das Küstengebirge. 20 km vor Sisimiut verläuft der Weg kurz entlang des Fjordes Kangerluarsuk Tuuleq . Hier befindet sich auch die letzte Hütte des Weges. Der Weg ist die gesamte Strecke mit Steinmännchen markiert.

Auf dem Trail gibt es insgesamt sieben Hütten, die in Abständen zwischen 12 und 22 km voneinander entfernt sind. Sie stehen den Wanderern kostenlos zur Verfügung. Die Hütten sind unterschiedlich groß und haben mindestens vier Schlafplätze.
  

Quelle: Wikipedia Lizenz: CC-by-sa-3.0

  • Qeqqata Kommunia (deutsch: Mittelkommune) ist eine grönländische Großkommune mit einer Bevölkerungszahl von 9.627 (2008). Der Sitz der Kommunalverwaltung liegt in Sisimiut.

    Orte

    • Sisimiut
    • Maniitsoq
    • Kangerlussuaq
    • Sarfannguit
    • Itilleq
    • Kangaamiut
    • Napasoq
    • Atammik

     

  • Die Diskobucht (grönländisch: Qeqertarsuup Tunua, dän.: Diskobugt, engl: Disko Bay) in der Baffin Bay ist eine Bucht an der mittleren Westküste Grönlands bei der Diskoinsel.

  • Ilulissat (dän. Jakobshavn) ist die drittgrößte Stadt Grönlands. Die Kommune liegt in Westgrönland am Ostufer der Disko-Bucht und hat 4.512 Einwohner (2007).

    Ilulissat liegt rund 2 km nördlich von der Mündung des Ilulissat-Eisfjords (Jakobshavn Isfjord). Der Tourismus hat sich in den letzten 30 Jahren zu einem weiteren Standbein der lokalen Wirtschaft entwickelt. Ilulissat verfügt über zwei Fischfabriken, in denen insbesondere Krabben und Heilbutt verarbeitet werden. Da Ilulissat nördlich des Hundeäquators liegt, bevölkern mehr als 5.000 Schlittenhunde die Stadt.

  • Oqaatsut (Oqaitsut) ist eine grönländische Siedlung mit ca. 50 Einwohnern, die 18 km nördlich von Ilulissat liegt.

    Ihr englischer Name Rodebay („Rote Bucht“) geht auf die holländischen Walfänger zurück, die sich zu dieser Bezeichnung von der Färbung des Wassers nach erfolgreichem Walfang inspirieren ließen. Der grönländische Name „Oqaatsut“ bedeutet “die Kormorane” und deutet auf die steile Felswand an der Hafeneinfahrt hin, wo sich diese Vögel einst zu Hunderten aufhielten.

  • Aufgrund seiner gewaltigen Ausmaße und seiner großen Bedeutung für die Gletscherforschung wurde der Ilulissat-Eisfjord 2004 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt.

    Der nach der benachbarten Stadt Ilulissat (dän. Jakobshavn) benannte Eisfjord (grönl.: Kangia) liegt 250 Kilometer nördlich des Polarkreises an der grönländischen Westküste. Er erstreckt sich über fast 100 km Länge und ist 7 km breit und bis zu 1.200 m tief.

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