Reisetipp Ruderboot
Rudern macht Spaß. Man belastet den gesamten Körper und stärkt Beine, Arme und Rückenmuskulatur. Rudern ist die ideale Sportart für Bürohocker. Achten Sie auf folgende Punkte beim Ausleihen eines Ruderbootes:
- Schließt der Pflock das Abflussloch im Boden des Schiffes. Ist der Pflock in gutem Zustand. Bei Holzbooten ist er aus Holz und kann morsch sein.
- Sind die Ruderaufhängungen leichtgängig und geschmiert? Die Ruder sollten nicht quietschen.
- Schmale Ruderboote aus Holz rudern sich besser als die zumeist breiteren und kurzen Kunststoffboote.
- Wenn Sie zu mehreren sind, nehmen Sie ein Ruderboot mit 4 Rudern, also 2 Ruderpaare. Dann können Sie zu Zweit rudern. Sie benötigen allerdings etwas Übung, um synchron zu rudern.
- Prüfen Sie vorher, dass alle Ruder auch passen. Die Ruderenden mit denen Sie rudern liegen nahe beieinander (einige cm) dürfen sich aber nicht berühren.
- Zum Abstützen der Beine sollten mehrere Abstützleisten am Boden des Ruderbootes vor der Sitzbank befestigt sein.
- Am Bug des Schiffes sollte ein ausreichend langes Seil befestigt sein, damit Sie an Land gehen können und das Boot festbinden können.
- Nehmen Sie Lederhandschuhe (Gartenhandschuhe oder Fahrradhandschuhe) mit, um Blasenbildung an den Händen vorzubeugen und Verbandsmaterial wie Pflaster und Wundsalbe.
- Auf größeren Seen mit einer offenen Wasserfläche kann der Wind sehr stark werden und es kann Mühe bereiten, gegen den Wind vorwärts zu kommen. kalkulieren Sie das ein. In diesem Fall sind 2 Ruderpaare auch besser als eines.
- Die Orientierung auf dem Wasser mag ungewohnter sein, als auf Land. Nehmen Sie daher für längere Touren oder Mehrtagestouren einen Kompass mit. Die Sonne beschreibt in höheren Breitengraden wie in Nord-Europa im Sommer einen flacheren und weiteren Bogen als in Mitteleuropa, so dass eine Orientierung am Sonnenstand schwieriger ist.
